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Pellefarn / Klippenfarn (Pellaea rotundifolia)

Der Pellaea rotundifolia, umganssprachlich Pellefarn genannt, gehört zu den Saumfarngewächsen und ist in Neuseeland und Südamerika beheimatet. Seine Wedel werden bis zu 20 cm lang. Der Pellefarn ist nicht nur bei Terrarianern beliebt. Auch als Zimmerpflanze macht der kleine Farn eine gute Figur und kann in den Sommermonaten sogar im freien gehalten werden.

Der Pellefarn kann sogar trockene Heizungsluft und normales Leitungswasser überstehen und ist damit der robusteste Farn von allen bekannten. Er hat dicke, ledrige Fiederblättchen anstelle von zart gefiederten Wedeln. Normalerweise kriechen sie flach am Boden entlang und hängen nicht herab. Besonders verbreitet ist die Unterpflanzung in großen Pflanzgefäßen. Der Pellefarn sind Pflanzen, die in feuchten Gebieten leben. Es handelt sich um eine Pflanzenart, die von Natur aus in trockenen Gebieten, z. B. auf Felsen, wächst, deshalb auch der Name Klippenfarn.

Steckbrief Pellefarn

  • Gattung: Pellaea rotundifolia
  • Alternativer Name: Blättriger Zwergfarn, Klippenfarn
  • Pflanzentyp: Landpflanze
  • Ursprung: Südamerika
  • Maße: 25-30 cm
  • Licht: Halbschatten, absonnig (also vor greller Mittagssonne schützen)
  • Temperatur: 20-30 °C ideal, bei 10-15 °C überwintern
  • Pflege: einfach; täglich besprühen, kann leicht antrocknen; keine Staunässe
  • Substrat: Blumenerde mit Tongranulat (oder ähnlich)
  • Besonderheiten: ideal in Regenwaldterrarien neben Moospolstern

Nutzung des Pellefarn im Terrarium

In Terrarien wird er vor allem für Regenwaldterrarien genutzt. Am besten setzt man ihn auf den Boden neben Moospolster und besprüht ihn täglich. Bei Temperaturen um die 20 bis 30 Grad Celsius wächst und gedeiht der Pellefarm am besten. Direkten Licht- oder Sonneneinfall mag er nicht, weshalb er bestens für die Bepflanzung am Boden von Baum- und Buschterrarien geeignet ist.