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Glasterrarium: Angebot, Auswahl und Infos

Glasterrarien sehen dekorativ aus und eignen sich für die Haltung von fast allen Reptilien, Amphibien und Wirbellosen. Es gibt sie in diversen Größen – beliebt sind bei Glasterrarien etwa die Maße 120x60x60 Zentimeter oder 150x60x60 Zentimeter. Worauf sollte man beim Kauf achten? Welches Angebot an Glasterrarien gibt es? Und wo liegen die Vor- und Nachteile von Glasterrarien?

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Glasterrarien: Für fast jede Tierart geeignet

Wer ein Terrarium kaufen möchte, kann aus einem breiten Angebot wählen. Es gibt verschiedene Materialien, aus denen Terrarien hergestellt werden. Dazu zählen Holz, Aluminium und Glas. Auch die Bauweise der verschiedenen Angebote unterscheidet sich, zum Beispiel im Hinblick auf die Größe, die Ausstattung und die Ausrichtung (vertikal oder horizontal). Welche Variante sich am besten eignet, hängt neben den jeweils spezifischen Eigenschaften des Terrariums maßgeblich von der Tierart ab, die darin leben soll.

Glasterrarien sind ein Klassiker und sehr weit verbreitet. Sie eignen sich prinzipiell für die Haltung fast aller Reptilien, Amphibien und Wirbelloser. Besonders beliebt sind Glasterrarien für Tropenbewohner und Amphibien. Echsen, Schlangen oder Vogelspinnen, die in tropischen Gebieten beheimatet sind, brauchen tropische Bedingungen in ihrem Terrarium. Je nach Tierart sollte die Temperatur im Terrarium tagsüber konstant bei 25 bis 32 Grad Celsius liegen. Nachts sollte es mit 18 bis 20 Grad Celsius etwas kühler sein. Gleichzeitig muss die Luftfeuchtigkeit in einem Regenwaldterrarium hoch sein. Abhängig von den Bedürfnissen der künftigen Bewohner sollte sie bei etwa 80 bis 90 Prozent am Tag und bis zu 100 Prozent in der Nacht liegen.

Auch Waldbewohner wie Insekten, Echsen oder Spinnen können generell gut in einem Glasterrarium leben. Sie mögen einen halbtrockenen Lebensraum. Schildkröten können ebenfalls in einem Glasterrarium gehalten werden. Selbst eine Wüstenlandschaft ist in einem Glasterrarium theoretisch möglich, aus Kostengründen wegen der schlechten Wärmespeicherungseigenschaften von Glas jedoch nicht wirklich sinnvoll.

Vorteile und Nachteile von Glasterrarien

Wenn Sie Exoten halten möchten und überlegen, ein Glasterrarium zu kaufen, sollten Sie die Vorteile und Nachteile kennen, die mit dieser Art von Terrarium verbunden sind. Das sind die wichtigsten Aspekte.

Vorteile von Glasterrarien

Glasterrarien sind vielseitig und eignen sich, um verschiedenste Lebensräume dort einzurichten. Auch Tropenbewohner können Sie darin halten. Anders als etwa bei Holzterrarien ist Feuchtigkeit in einem Glasterrarium kein Problem. Wenn das Glasterrarium regelmäßig gesäubert wird, haben Bakterien oder Schimmel nahezu keine Chance. Apropos Reinigung: Die ist in einem Glasterrarium sehr einfach. Sie können das Glas einfach mit einem feuchten Tuch säubern. Zugleich kann sich Schimmel an Glas kaum bilden. Dadurch ist das Risiko geringer, dass Ihre Tiere mit gefährlichen Erregern in Kontakt kommen.

Ein Glasterrarium ist auch optisch ein Highlight. Es passt sich gut an jede Umgebung an. Weil die Wände ringsherum aus Glas sind, sieht man das Innere des Terrariums vollständig. Das macht ein Glasterrarium zum Blickfang. Und natürlich sehen Sie auch mehr von Ihren Tieren als es in Terrarien der Fall ist, die an manchen Seiten nicht blickdurchlässig sind.

Nachteile von Glasterrarien

In vielen Fällen ist ein Glasterrarium eine gute Wahl. Es gibt jedoch auch Nachteile, die damit verbunden sein können. Das betrifft zum Beispiel die Dämmeigenschaften. Glas kann Wärme nicht gut speichern, weshalb ein Glasterrarium für Wüstenlandschaften mit hohen Temperaturen kaum lohnenswert ist – die Heizkosten wären deutlich höher als etwa bei Holzterrarien. Zudem heizt ein sehr warmes Glasterrarium die Umgebung mit. Das mag im Winter angenehm sein, im Hochsommer würden sich aber wohl die wenigsten Menschen über eine zusätzliche Wärmequelle freuen.

Es ist für Laien schwierig bis unmöglich, ein einmal gekauftes Glasterrarium baulich zu verändern. Falls Ihnen erst später auffällt, dass Sie doch noch zusätzliche Lüftungslöcher brauchen oder es zu wenig Aussparungen für Kabel gibt, kann das zum Problem werden. Ebenso wenig ist es möglich, ein Glasterrarium ohne entsprechende Kenntnisse und Werkzeug selbst zu bauen.

Glas ist ein vergleichsweise empfindliches Material, das brechen kann. Ein Glasterrarium sollte deshalb immer einen sicheren Stand haben und sich möglichst nah am Boden befinden. Für die Tiere in einem Glasterrarium kann die gute Sicht, die Tierhalter/innen schätzen, ein Nachteil sein. Vor allem scheuen Tieren fehlt womöglich ein Rückzugsort, an dem sie sich sicher fühlen. Nicht zuletzt sind Glasterrarien relativ teuer.

Glasterrarium kaufen: Welche Glasterrarien gibt es?

Glasterrarien gibt es in verschiedenen Größen und Formen. Sie können sich je nach Art der künftigen Bewohner für ein typisches horizontales Terrarium entscheiden. Das ist für Bodenbewohner sinnvoll. Ist ein Glasterrarium hoch, kommt es für baumbewohnende Arten infrage.

Typische Größen für ein Glasterrarium sind:

  • 80x40x40 Zentimeter
  • 100x50x50 Zentimeter
  • 120x60x60 Zentimeter
  • 120x60x80 Zentimeter
  • 150x60x60 Zentimeter
  • 150x80x80 Zentimeter
  • 200x100x100 Zentimeter

Welche Größe sich am besten eignet, hängt von der Art und Anzahl der zukünftigen Bewohner des Glasterrariums ab. Für kleine oder regungsarme Tiere wie Insekten, kleine Amphibien, Spinnen oder Skorpione reichen kleinere Terrarien aus. Für sie gibt es spezielle Nano-Terrarien. Andere Arten benötigen mehr Platz. Viele Terrarien sind als Regal-Terrarium-Kombination erhältlich. Das Glasterrarium sitzt dann auf einer Regalfläche auf, die Sie als Stauraum nutzen können.

Erhältlich sind außerdem spezielle Glasterrarien, die als Aquaterrarium für Wasserschildkröten eingerichtet werden können. Die verschiedenen Angebote unterscheiden sich auch im Hinblick auf die Ausstattung der Terrarien, zum Beispiel Lüftungslöcher und Aussparungen für Kabel und Wärmelampen.

Darauf sollten Sie beim Kauf eines Glasterrariums achten

Wenn Sie ein Glasterrarium kaufen, sollten Sie bestimmte Dinge beachten. In erster Linie muss das Glasterrarium natürlich zur Tierart passen. Die künftigen Bewohner bestimmen darüber, was für eine Art Terrarium sich eignet, wie groß es sein sollte und welche Ausstattung sinnvoll ist. Eine Faustformel besagt, dass ein Terrarium mindestens viermal so groß wie die Körper-Rumpf-Länge des Tieres sein sollte. Generell ist ein größeres Terrarium fast immer die bessere Entscheidung. Es soll dem Tier bei Ihnen schließlich gut gehen.

Beim Kauf eines Glasterrariums sollten Sie auch auf die Ausstattung achten. Gibt es ausreichend passende Aussparungen und Kabelrinnen? Wo liegen die Türen und wie lassen sie sich öffnen, um das Glasterrarium zu säubern oder die Tiere zu füttern? Entscheidend ist auch, ob die Türen sicher verriegelt werden können, um Ausbrüchen vorzubeugen. Bei manchen Glasterrarien kann man den Deckel abnehmen, was nicht nur zur Einrichtung des Terrariums praktisch sein kann.

Wichtig ist auch, wie es um die Belüftung des Terrariums steht. Ist bereits ein Ventilationssystem integriert? Wo gibt es Öffnungen zur Belüftung? Ausreichend große Belüftungsmöglichkeiten sollten möglichst oben und unten vorhanden sein, damit es im Inneren nicht zu feucht wird oder Staunässe entsteht.

Falls Sie Amphibien halten möchten, muss der Boden des Glasterrariums wasserdicht sein. Nicht zuletzt kommt es auf die Qualität der Verarbeitung an. Scharfe Kanten, Sprünge oder gar Risse im Glas sind ein No-Go. Prüfen Sie auch die Qualität der Türscharniere.

Tipps zur Einrichtung und Nutzung eines Glasterrariums

Wenn Sie sich für ein passendes Glasterrarium entschieden haben, sollten Sie es möglichst frühzeitig in Betrieb nehmen. Testen Sie das neue Terrarium zunächst ohne Bewohner. Falls es zu Problemen kommen sollte, können Sie reagieren – und riskieren nicht die Gesundheit der Lebewesen.

Für Ihr neues Terrarium benötigen Sie das passende Zubehör. Denken Sie etwa an eine geeignete Beleuchtung, eine Beheizung über Strahler, Heizsteine oder andere Wärmequellen und eine gute Belüftung. Für den Untergrund können Sie abhängig von der Tierart und ihrem Lebensraum zum Beispiel Laub, Erde, Waldboden, Sand oder Moos wählen. Spezielle Substrate sind erhältlich.

Zur nötigen Ausstattung eines Glasterrariums gehören auch Kletter- und Rückzugsmöglichkeiten, Futterstellen und Tropftränken oder Wasserschalen. Bei der Dekoration des Terrariums können Sie nach Ihrem Geschmack und den Vorlieben der Tierart gehen. Geeignet sind beispielsweise Rinden, Äste und Wurzeln. Auch echte oder künstliche Pflanzen zieren ein Terrarium. Echte Pflanzen wie Bromelien, Farne oder Orchideen sehen nicht nur schön aus, sie verbessern auch das Klima im Glasterrarium.

Sobald die Bewohner eingezogen sind, sollten Sie das Terrarium regelmäßig säubern. Eine gründliche Reinigung ist wichtig, um Bakterien und andere Krankheitserreger fernzuhalten und der Bildung von Kondenswasser vorzubeugen. Ihre Tiere brauchen immer sauberes Wasser und eine passende Luftfeuchtigkeit. Falls nötig, müssen Sie das Glasterrarium regelmäßig befeuchten. Bei Regenwaldterrarien ist das etwa zwei- bis dreimal am Tag nötig. Statt zu Sprühen können Sie auch eine automatische Beregnungsanlage nutzen.