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Flamingoblume (Anthurie)

Die Flamingoblume, in der Fachsprache auch als Anthurie bekannt, ist ein Aronstabgewächs (Araceae) aus Mittel- und Südamerika. Von der Gattung sind etwa 1000 Arten bekannt. Der Kleine Flamingo (Anthurium scherzerianum) und der Große Flamingo (Anthurium andreanum) oder Hybriden beider Arten sind bei uns häufig zu finden. Sie ist aufgrund ihrer einzigartigen Blüten und ihres glänzenden Laubs oft in Innenräumen zu finden ist. Ursprünglich stammt die Flamingoblume aus den tropischen Gebieten von Mittel- und Südamerika, wo sie in feuchten Wäldern und am Rand von Flüssen wächst.

Die unempfindliche Pflanze ist eine beliebte Zimmerpflanze, die mit ihren meist knallroten (z. T. auch weißen oder roséfarbenen) Aronstabblüten schnell die Blicke auf sich zieht. Anthurien haben immergrüne, scheidenartige Hüllblätter in Weiß, Rosa oder Karminrot, die sogenannten Spatha. Die eigentliche Blüte ist knollenförmig, unscheinbar und von Hochblättern umgeben, wie es für Anthurien typisch ist. Die glänzenden, herzförmigen Blätter des Großen Flamingos können bis zu 40 cm lang werden.

Die Kleine Flamingoblume hat 30 cm lange, längliche, stumpfe Blätter. Sie blüht häufiger als der Große Flamingo. Flamingoblumen sind wegen ihrer auffälligen Blätter beliebt. Der Kleine Flamingo (Anthurium scherzerianum) und der Große Flamingo (Anthurium andreanum) werden wegen ihrer leuchtend farbigen Hochblätter als Zimmerpflanzen kultiviert. Sie wachsen sowohl im Wasser als auch in der Erde gut.

Die Blüten der Flamingoblume sind ihre auffälligsten Merkmale und kommen in verschiedenen Farben vor, einschließlich Pink, Rot, Weiß und Orange. Die Blüten bestehen aus einem leuchtenden Kolben, der von einem farbigen Hochblatt, das oft als Blume betrachtet wird, umgeben ist. Das Laub der Flamingoblume ist glänzend und dunkelgrün mit einem ledrigen Aussehen. Die Blätter sind oft länglich oder herzförmig und können bis zu 45 cm lang werden.

Steckbrief Flamingoblume

  • Gattung: Froschlöffelartige (Alismatales)
  • Alternative Namen: Buntblatt, Kaladie
  • Familie: Aronstabgewächse (Araceae)
  • Ursprung: Mittel- und Südamerika
  • Maße: ca. 20 – 40 cm
  • Licht: heller Standort
  • Temperatur: 20-25 °C,, bei 16-18 °C überwintern
  • Pflege: 1-2x die Woche mit 1-2x die Woche mit handwarmen Regenwasser; keine Staunässe
  • Substrat: ideal Hydrokultur, durchlässige Blumenerde

Herkunft und Vorkommen der Flamingoblume

Die Flamingoblume stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen Süd- und Mittelamerikas sowie der Karibik und gehört zur Familie der Aronstabgewächse (Araceae). In der freien Natur wächst sie als Epiphyt auf Bäumen oder in Felsspalten, aber auch als Bodendecker in Wäldern und feuchten Gebieten.

Die Gattung Anthurium umfasst etwa 1.000 Arten, von denen jedoch nur wenige für die Zimmerkultur geeignet sind. Die bekannteste Art ist die Anthurium andreanum, auch als Flamingoblume oder Flamingoblüte bekannt. Sie ist aufgrund ihrer auffälligen Blüten und der einfachen Pflege eine beliebte Zimmerpflanze. Daneben gibt es noch weitere Arten wie die Anthurium scherzerianum und die Anthurium clarinervium, die ebenfalls für die Zimmerhaltung geeignet sind.

Äußerliche Merkmale der Flamingoblume

Die Flamingoblume, auch bekannt unter dem Namen Anthurie, ist eine beliebte Zimmerpflanze aufgrund ihrer wunderschönen, auffälligen Blüten. Diese sind meist groß und herzförmig, mit einer leuchtenden Farbe, die von Weiß über Rosa und Rot bis hin zu Violett reicht. Die Blütenstände können bis zu 15 cm lang werden und sind von einem farbigen Hochblatt, der sogenannten Spatha, umgeben, die meist in einem intensiven Rot oder Pink gehalten ist.

Die Blätter der Flamingoblume sind glänzend und meist länglich oder pfeilförmig. Sie können je nach Art und Sorte der Pflanze unterschiedlich groß sein und haben oft eine dunkelgrüne Farbe.

Ein weiteres auffälliges Merkmal der Flamingoblume sind die weißen oder gelben Blütenkolben, die aus dem Zentrum der Blüte ragen und von vielen kleinen Blüten umgeben sind. Diese können bis zu 10 cm lang werden und sind ebenfalls ein attraktiver Blickfang.

Insgesamt ist die Flamingoblume eine sehr attraktive Pflanze mit einer interessanten Blütenstruktur und einer großen Farbvielfalt, die sich hervorragend als Zimmerpflanze eignet.

Besonderheiten der Flamingoblume

Die Flamingoblume, auch bekannt als Anthurie, ist eine tropische Pflanze, die für ihre auffälligen und dekorativen Blüten bekannt ist. Die Pflanze stammt aus den tropischen Wäldern Mittel- und Südamerikas sowie aus einigen Teilen Asiens. Die Anthurie gehört zur Familie der Aronstabgewächse und es gibt mehr als 600 Arten.

Die Anthurie hat glänzende, dunkelgrüne Blätter, die in einer Rosette angeordnet sind. Die Blüten sind in der Regel rot, pink oder weiß und haben eine charakteristische Form, die an den Schwanz eines Flamingos erinnert. Die Blütenstände können bis zu 20 cm lang werden und halten mehrere Wochen. Darüber hinaus produziert die Anthurie im Spätsommer und Herbst Beeren, die glänzend rot sind und oft von Vögeln gefressen werden.

Eine Besonderheit der Anthurie ist ihre Luftreinigungsfähigkeit. Die Pflanze ist in der Lage, Schadstoffe wie Formaldehyd, Benzol und Ammoniak aus der Luft zu filtern, wodurch sie zu einem beliebten Zimmerpflanzen für Innenräume und Büros wird.

Ein weiteres Merkmal der Anthurie ist, dass sie giftig für Haustiere und Menschen sein kann. Die Pflanze enthält Calciumoxalatkristalle, die bei Verschlucken zu Reizungen des Mundes, des Rachens und des Magens führen können.

Vermehrung der Flamingoblume

Die Vermehrung der Flamingoblume kann durch Samen, Teilung oder Stecklinge erfolgen. Die Vermehrung durch Samen ist jedoch aufgrund der hohen Ansprüche an Keimbedingungen schwierig und wird in der Regel von erfahrenen Pflanzenzüchtern durchgeführt.

Eine einfachere Möglichkeit ist die Vermehrung durch Teilung. Hierbei wird die Mutterpflanze vorsichtig aus dem Topf genommen und die Wurzeln sowie die Stämme und Blätter in mehrere Teile geteilt. Jeder Teil sollte dabei mindestens ein Stammsegment mit mindestens einem Blatt und einigen Wurzeln haben. Anschließend werden die geteilten Teile in separate Töpfe mit neuer Erde gepflanzt und wie gewohnt weitergepflegt.

Eine weitere Möglichkeit ist die Vermehrung durch Stecklinge. Hierfür werden junge Triebe von der Mutterpflanze abgeschnitten und in einem Glas mit Wasser oder direkt in feuchte Erde gesteckt. Wichtig ist, dass der Steckling ausreichend Feuchtigkeit erhält und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt wird, bis sich neue Wurzeln bilden und die Pflanze ausreichend stabil ist.

Pflege der Flamingoblume

Die Flamingoblume, auch bekannt als Anthurie, ist eine tropische Pflanze, die im Terrarium gut gedeihen kann. Um die Flamingoblume richtig zu pflegen, sollte man einige Dinge beachten. Zunächst einmal benötigt sie ausreichend Licht, aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Am besten ist ein heller Standort mit indirektem Licht. Die optimale Temperatur für die Flamingoblume liegt zwischen 18 und 24 Grad Celsius. Sie mag eine hohe Luftfeuchtigkeit und kann von Zeit zu Zeit mit einem Sprühnebel besprüht werden.

Für die Bewässerung ist es wichtig, dass die Flamingoblume immer feucht gehalten wird. Staunässe sollte jedoch vermieden werden, da dies zu Wurzelfäule führen kann. Am besten gießt man die Pflanze mit kalkfreiem Wasser und lässt das überschüssige Wasser aus dem Topf abfließen. Während der Wachstumsphase im Frühjahr und Sommer kann man alle zwei Wochen Dünger verwenden, im Herbst und Winter sollte man die Düngung reduzieren.

Um die Blütezeit der Flamingoblume zu verlängern, sollten verblühte Blüten regelmäßig entfernt werden. Auch das Entfernen von welken Blättern und das regelmäßige Abstauben der Blätter hilft dabei, die Pflanze gesund zu halten.

Flamingoblume fürs Terrarium

Die Flamingoblume (Anthurie) eignet sich gut für die Bepflanzung eines Terrariums, da sie in tropischen Regionen beheimatet ist und daher hohe Luftfeuchtigkeit und Temperaturen zwischen 18 und 25 Grad Celsius bevorzugt. Die Flamingoblume bildet dichte Bündel und den Tieren als Versteck. Die Pflanze wächst gut in der Nähe von Gewässern, was sie bei Schaumnestbauern sehr gegehrt macht, vor allem dann, wenn die Blätter zum Teil über das Wasser ragen. Für Trocken- und Wüstenterrarien ist die Anthurie nicht geeignet.

Hier sind einige Tipps zur Pflege:

  • Standort: Die Flamingoblume benötigt indirektes Licht, da direkte Sonneneinstrahlung ihre Blätter verbrennen kann. Ein Standort in der Nähe eines Fensters ist ideal, aber sie sollte vor direkter Sonne geschützt werden. Sie fühlt sich eher im Halbschatten wohl, bei angenehmen 20 bis 25 Grad Celsius. Wenn die Blätter dunkler werden, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass sie zu viel Licht bekommt.
  • Bewässerung: Die Flamingoblume benötigt regelmäßige Bewässerung, aber Staunässe sollte vermieden werden, da dies zu Wurzelfäulnis führen kann. Es ist am besten, die Pflanze alle paar Tage zu gießen und sicherzustellen, dass der Topf eine ausreichende Drainage hat.
  • Luftfeuchtigkeit: Die Flamingoblume benötigt eine hohe Luftfeuchtigkeit, um gesund zu bleiben. Sie kann von Zeit zu Zeit mit einem Sprühnebel besprüht werden, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Es ist auch hilfreich, die Pflanze in der Nähe von anderen Pflanzen zu platzieren, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen.
  • Terrarien im Hochformat: Am besten ist sie für Terrarientypen im Hochformat geeignet und zwar für Reptilien, die Busch- und Baumbewohner sind.
  • Düngung: Die Flamingoblume sollte während des Wachstumsmonats alle 2-3 Wochen mit einem flüssigen Dünger gedüngt werden. Im Winter kann die Düngung auf einmal im Monat reduziert werden.
  • Umtopfen: Wenn die Wurzeln der Flamingoblume den Topf ausfüllen, ist es Zeit, sie in einen größeren Topf umzutopfen. Der beste Zeitpunkt dafür ist das Frühjahr.

Die Flamingoblume ist eine schöne und pflegeleichte Pflanze, die in einem Terrarium gut zur Geltung kommt. Mit der richtigen Pflege wird sie lange Freude bereiten.

FAQs zur Flamingoblume

Wie oft sollte ich meine Flamingoblume gießen?

Die Flamingoblume benötigt regelmäßige Bewässerung, aber achten Sie darauf, dass Sie sie nicht überwässern. Einmal pro Woche oder alle zehn Tage sollte ausreichen, abhängig von der Luftfeuchtigkeit und Temperatur in Ihrem Terrarium.

Kann die Flamingoblume direktem Sonnenlicht ausgesetzt werden?

Nein, die Flamingoblume sollte vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, da dies ihre Blätter verbrennen kann. Sie bevorzugt helles, indirektes Licht.

Wie oft sollte ich meine Flamingoblume düngen?

Die Flamingoblume benötigt regelmäßige Düngung während der Wachstumsperiode (Frühling und Sommer), etwa alle zwei Wochen. Im Herbst und Winter sollten Sie die Düngung reduzieren oder ganz einstellen.

Muss ich die Blätter der Flamingoblume regelmäßig abstauben?

Ja, da die Blätter der Flamingoblume empfindlich sind, sollten Sie sie regelmäßig mit einem feuchten Tuch abstauben, um Staub und Schmutz zu entfernen.

Kann die Flamingoblume mit anderen Pflanzen im Terrarium zusammengepflanzt werden?

Ja, die Flamingoblume kann gut mit anderen Pflanzen im Terrarium zusammenleben. Es ist jedoch wichtig, darauf zu achten, dass sie genügend Platz und Licht hat und dass die anderen Pflanzen ihre Bedürfnisse in Bezug auf Feuchtigkeit und Temperatur teilen.