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Bogenhanf (Sansevierie)

Der Bogenhand ist eine afrikanische, bzw. asiatische Landpflanze und gehört zu den Spargelgewächsen. Sie ist auch unter dem Namen Bajonettpflanze oder Schwiegermutterzunge bekannt. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Sansevierie. Es handelt sich hier um eine sehr robuste Pflanze, die deshalb auch gerne als Zimmer- oder Terrarienpflanze genutzt wird.

Der Bogenhanf (Sansevieria trifasciata) ist eine beliebte Sukkulente, die für ihre steil nach oben zeigenden schwertförmigen Blätter bekannt ist. Das stimmt in der Regel auch, allerdings kann er gelegentlich auch federweiße, süß duftende Blüten hervorbringen. Reine Blattdekoration wird zur exotischen Blütenpräsentation.

Steckbrief Bogenhanf

  • Gattung: Sansevieria
  • Alternativer Name: Schwiegermutterzunge
  • Pflanzentyp: Landpflanze
  • Ursprung: Afrika, Asien
  • Maße: ja nach Art 15-120 cm
  • Licht: indirektes Licht
  • Pflege: äußerst robust und unkompliziert
  • Besonderheiten: regelt Luftfeuchtigkeit, wandelt giftige Stoffe in Sauerstoff um

Eignung des Bogenhanfs fürs Terrarium

Es gibt rund 70 verschiedene Bogenhanfarten, die zwischen 15 und 120 cm groß wachsen. Für Terrarien kommen eher die kleinwüchsigen Sansevierie in Frage. Am wohlsten fühlen sie sich bei indirektem Licht und Temperaturen zwischen 20 und 29 Grad Celsius. Selbst wenn der Boden mal austrocknet, nimmt die Pflanze keinen Schaden. Und auch Wärme- und Hitzelampen verträgt der Bogenhanf in der Regel gut. Dennoch bevorzugt er halbschattige Standorte.

Sansevierie sind für mehrere Terrarientypen geeignet. Sie passen in folgende Terrarien:

  • Terrarien für Busch- und Baumbewohner
  • Felsenbewohner-Terrarien
  • Terrarien für Steppen- und Savannenbewohner.

Obwohl der Bogenhanf giftige Saponine enthält, kann er guten Gewissens in Terrarien verwendet werden. Sie verbessern die Luft und sind angeblich sogar imstande, Giftstoffe aus der Luft zu filtern und in Sauerstoff umzuwandeln. Die fleischigen Blätter sind dick und faserreich und Tiere meiden ihn normalerweise. Dennoch sollte man den Bogenhanf nicht als Futterpflanze nutzen.

Worauf achten beim Kauf

  • Für Terrarien eher die kleinwüchsige Sansevierie nutzen
  • Als Alternative eignen sich natürlich auch künstliche Pflanzen des Bogenhanfs