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Wasserpflanzen im Aquarium

Echte Wasserpflanzen machen ein Aquarium optisch attraktiv und sorgen gleichzeitig für eine Verbesserung der Lebensqualität der Fische. Echte Pflanzen im Aquarium nehmen Nitrate und Phosphate als Nährstoffe auf, wodurch sie die Lebensbedingungen für Fische verbessern, denn Fische leben in Standorten mit geringen Nitratwerten.

Biologische Filterung des Wassers

Somit tragen Wasserpflanzen zur biologischen Filterung des Wassers bei. In dicht bewachsenen Aquarien kann man deshalb sogar ohne Filter auskommen, sofern die Fischbevölkerung klein ist und man Ungleichgewichte im Stickstoffkreislauf sofort bemerkt und ausgleicht – also sollten dies nur erfahrene Aquarianer ausprobieren. So müssen zum Beispiel tote Fische oder Nahrungsreste sofort aus dem Aquarienbecken entfernt werden, damit kein Ungleichgewicht entsteht.

Abgabe von Sauerstoff für die Fische

Zusätzlich wird im Rahmen der Fotosynthese von den Pflanzen mit Hilfe von Licht Kohlendioxid (CO2) verbraucht und Sauerstoff (O2) gebildet. Mit Hilfe einer zusätzlichen CO2 Düngung schaffen Sie damit optimale Fotosynthese Voraussetzungen für die Produktion von viel Sauerstoff, was ideal für die Fische ist.

Algenwachstum kann eingedämmt werden

Algen sind im Aquarium unerwünscht, da sie unansehnliche Beläge an der Wand bilden. Algen brauchen für das Wachstum Nitrat und Phosphat aus dem Wasser. Da natürliche Wasserpflanzen aber beide Stoffe aus dem Wasser fürs eigene Wachstum benötigen, finden Algen in Aquarien mit natürlicher Bewachsung deutliche schlechtere Lebensbedingungen vor. Außerdem beschattet ein mit Pflanzen dicht besiedeltes Aquarium den Kiesboden, sodass sich auch am Boden kaum Algen bilden können.

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